Wettlauf auf Berge mit unterschiedlicher Steigung Die sportliche Formulierung Berglauf bezeichnet einen Wettlauf hinauf auf Berge, der zwangsläufig eine mehr oder weniger große Steigung mit sich bringt. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter? Es geht darum, drei Dinge zu kombinieren: Laufen, Berge und Steigung. Daraus ergibt sich automatisch die Richtung. Sie führt beim Berglauf aufwärts, denn es gilt ja, die Steigung zu bewältigen, um auf die Berge zu gelangen. Laufen ist ein Sport, der sowohl allein als auch in der Gruppe betrieben wird. Da im Sport gerne jeder Erster sein und gewinnen möchte, ergibt sich daraus meistens ein Wettlauf. Und so kann letztlich der Berglauf als ein Wettlauf mit Steigungen auf Berge bezeichnet werden.
Organisierter Sport
Einmal abgesehen vom reinen Hobbysport, der aus reiner Lust an der Freude betrieben wird, ist der Sport organisiert, und zwar weltweit nach ganz verschiedenen Kriterien. Es gibt den olympischen Sport mit dem International Olympic Committee, kurz IOC, an der Spitze, und die große Zahl der nichtolympischen Sportarten. Der Sport ist einerseits vereinsmäßig organisiert bis hin zu internationalen Sportfachverbänden, und auf der anderen Seite gibt es zahlreiche private sowie auch kommerzielle Sportanbieter.
Organisierter Berglauf
Der Berglauf als Sport ist eine von vielen Laufdisziplinen, die verbandsmäßig im Deutschen Leichtathletik-Verband, kurz DLV, organisiert sind. Dadurch ist der Wettlauf auf Berge grundsätzlich auch in jedem Verein in Deutschland möglich, der über seinen Landesverband Mitglied im DLV ist. Und das zieht nach sich, dass der Wettlauf auf Berge, also der Berglauf ein gut organisiertes und strukturiertes Wettkampfprogramm bietet. Das geht hin bis zu Weltmeisterschaften, die von der World Mountain Running Association, kurz WMRA, organisiert werden.
In Deutschland ist der Wettlauf auf Berge mit der dementsprechenden Steigung beliebt und verbreitet. Naturgemäß eignen sich dafür besonders die Bayerischen Alpen, und der Karwendel-Berglauf oder der Zugspitz-Extremberglauf sind zwei Wettkämpfe für geübte bis sehr gut trainierte Bergläufer.
Der Wettlauf auf Berge wird in verschiedenen Kategorien veranstaltet. Kriterien sind die Distanz, also die Länge des Wettlaufes sowie die Höhendifferenz, sprich die Steigung vom Start im Tal bis zum Ziel auf dem Berg. Auch der Untergrund des Bodens ist von Bedeutung. Denn je nachdem, über welche Bodenbeschaffenheit der Wettlauf führt, muss das dafür passende Schuhwerk getragen werden. Ein Vergleich mit dem Reifenwechsel in der Formel1 von Hart- auf Weichprofil ist gar nicht so unpassend.
Berglauf als Hobbysport
Bis zum Europameister oder zum Weltmeister ist es ein langer und buchstäblich steiniger Weg. Aber nicht jeder möchte das werden, sondern seinem Hobby frönen, beispielsweise in einem Aktivurlaub in den Alpen oder in einem der deutschen Mittelgebirge. Ein Wettlauf kann auch ad hoc und ganz frei ohne Verein oder Verband organisiert werden. Eine Sportlergruppe ist sich darin einig, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, und schon beginnt der Wettlauf. Die Berge als Ziel sind in Sicht, und jetzt muss nur noch die damit verbundene Steigung bewältigt werden. |
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